Mit schnellem Spiel nach vorne zum ersten Sieg
Geposted
,10 / August / 2012
Gegen die Kapfenberger Amateure absolviert der GAK die zweite Regionalliga-Runde in diesem Jahre. Ex-Kapfenberger Lukas Stadler sieht dem Duell optimistisch entgegen.
Nach Kapfenberg geht am Samstag die Reise in der zweiten Regionalliga-Runde. Die Ziele der Mannschaft von Trainer Ante Simundza: Den ersten Sieg in dieser Saison einfahren und die weiße Weste gegen die Amateure des Kapfenberger SV verteidigen. Zwei Mal ist man in der Regionalliga bisher aufeinander getroffen, zwei Mal lautete das Resultat 2:0 für die Grazer Rotjacken. Einer, der bei beiden Spielen im Dress der Obersteirer stand, geht nun für den GAK auf Punktejagd und kann sich gut an diese Spiele erinnern. "Der GAK war immer das bessere Team und hat diese beiden Spiele verdient gewonnen", erinnert sich Lukas Stadler, der im Vorjahr elf Mal für Kapfenberg in der Regionalliga ins Schwarze getroffen hat.
Er wechselte in diesem Sommer nach Graz und fühlt sich in Andritz pudelwohl: "Ich kann nur positives über die ersten Wochen berichten. Das Team hat mich super aufgenommen und das Umfeld im gesamten Verein hat Bundesliga-Niveau." Zufrieden war Stadler, bis auf das Resultat, auch mit dem ersten Spiel gegen Gratkorn. "Der Start in die Liga ist immer schwer. Man weiß nicht genau wo man steht und man kann auch den Gegner schwer einschätzen. Rückblickend muss man sagen, dass wir uns den Sieg verdient hätten, leider machten wir jedoch das zweite Tor nicht." Genau diese Punkte wurden in der Videoanalyse des Trainers mit der Mannschaft auch angesprochen und analysiert. Die Lehren aus dem Auftakt gegen Gratkorn: "Wir dürfen nicht zu früh abschalten und müssen konzentriert bis zum Schlusspfiff agieren. So ein spätes Gegentor wird uns nicht mehr passieren", so Stadler, der die Kapfenberger beim Auftaktsieg gegen Villach beobachtet hat. "Sie sind noch jünger als im Vorjahr und bauen auf die Stärke von Routinier Ralph Spirk. Gegen den VSV war ihre große Stärke der starke Wille das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Spielen wir unsere Stärken jedoch aus, gehen wir am Samstag als Sieger vom Feld." Unsere Stärken sieht Stadler im guten und sicheren Passspiel, das schnelll nach vorne orientiert ist. Das wurde auch gegen Gratkorn schon gut praktiziert, jedoch wurden aus den zahlreichen Chancen zu wenig Tore gemacht.
Beim GAK wird es im Gegensatz zum Gratkorn-Spiel aufgrund einer Verletzung von Goalie Christoph Weissenbacher zu einer Umstellung im Tor kommen. Dabei könnte es zum GAK-Debüt von Georg Blatnik kommen. Laut Tormann-Trainer Michael Sammt wird es nach dem Abschlusstraining zu einer Entscheidung kommen, wer morgen zwischen den Pfosten steht.
Einem tollen Fußballabend steht also nichts mehr im Weg. Auf nach Kapfenberg und unsere Truppe auf dem Weg zum ersten Sieg in dieser Saison unterstützen.
KSV 1919 Amateure vs. Grazer AK; 11. August 18 Uhr; Franz-Fekete-Stadion Kapfenberg
Auf die Roten!