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Tabelle

Team Sp. Punkte
1. FC Pasching 14 35
2. LASK Linz 14 31
3. SC Kalsdorf 14 26
4. Austria Klagenfurt 14 25
5. Villacher SV 14 21
6. Grazer AK 14 20
7. SAK Klagenfurt 14 19
8. SV Allerheiligen 14 18
9. UVB Vöcklamarkt 14 18
10. FC Gratkorn 14 17
11. SV Wallern 14 17
12. Union St.Florian 14 13
13. DSV Leoben 14 11
14. SV Feldkirchen 14 11
15. SK Sturm Ama. 14 10
16. KSV Amateure 14 9

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Berichte

3 Punkte im „ersten“ Heimspiel


Geposted ,26 / August / 2012

5 Runden lang mussten die Fans des GAK heuer warten, um der eigenen Mannschaft erstmals in einem Heimspiel auf die Beine schauen zu können. Exakt 2.353 Zuschauer ließen sich das Duell der Roten gegen den UVB Vöckamarkt nicht entgehen, zu sehen bekamen sie einen hart erkämpften 2:0 Sieg der Heimischen mit dem Matchwinner Lukas „Doppelpack“ Stadler...

Coach Ante Simundza musste dabei erneut auf Kreativspieler Reuven Oved verzichten, für ihn bekam diesmal Patrick Durlacher die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Ansonsten begann die selbe Mannschaft wie zuletzt beim torlosen Unentschieden in St. Florian, auch Gerald Säumel nahm diesmal nur auf der Bank Platz.

Die Gäste aus Oberösterreich beginnen durchaus gefällig und haben in der Anfangsphase auch etwas mehr Spielanteile. Die Hintermannschaft der Roten hat dabei einige Male Mühe, die starken Offensivspieler rund um Stefan Sammer unter Kontrolle zu halten – zu wirklich gefährlichen Chancen kommen die Vöcklamarkter – vorerst -  jedoch nicht. Ganz im Gegensatz der GAK, der vor allem über schnell vorgetragene Gegenstöße brandgefährlich ist. Und vor allem Lukas Stadler tut sich hier hervor, neben einigen sehr schönen Aktionen, u.a. ein Freistoß aus gut 25 Metern, den Harrant gerade noch aus der Kreuzecke kratzen kann, erzielt er nach 12 Minuten auch den umjubelten Führungstreffer für die Roten: Herbert Rauter bringt eine schöne Flanke von rechts in die Mitte und der alleingelassene Stadler versenkt den Ball mit einem mustergültigen Flugkopfball in den Maschen.

Mit dem Treffer im Rücken kommt der GAK besser ins Spiel und findet auch, wie schon erwähnt, vor allem durch Lukas Stadler etliche Tormöglichkeiten vor. Doch gelingt es nach wie vor nicht, so richtig das Kommando zu übernehmen. Immer wieder bringen die Gäste unsere Hintermannschaft in Bedrängnis, in den letzten 10 Minuten vor der Pause durchaus auch mit Aktionen der Marke „brandgefährlich“. Doch mehr als einen Lattenkracher und ein Abseitstor kann man, zum Glück für die Roten, nicht auf der Habenseite verbuchen.

Auch nach dem Seitenwechsel gestaltet sich das Spiel ausgeglichen. Bedingt durch den Spielstand verstärken die Gäste zwar ihre Offensivbemühungen, doch bleiben sie eher harmlos und bieten damit auch dem GAK mehr Räume und in weiterer Folge Tormöglichkeiten. Die besseren Torchancen bieten sich daher dem GAK, etwa als Guerrib erst im allerletzten Moment vor dem Torschuss gestört wird und den Ball daher neben das Gehäuse setzt oder derselbe zwei mal frei zum Kopfball kommt, beide male jedoch nicht platziert genug abschließt.

Nachdem eine Viertelstunde vor Schluss Perica Sare nach einer harten Attacke mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wird, riechen die Gäste natürlich Lunte und muss Simundza den Stürmer Rauter für den Verteidiger Radakovics „opfern“. Doch just in dieser heiklen Phase schlägt Lukas Stadler erneut zu: nach einer Balleroberung durch Durlacher im Mittelfeld wird Stadler von diesem eingesetzt und hat am Sechzehnereck ausreichend Zeit, um sich den Ball zurechtzulegen und mit einem wunderschönen und unhaltbaren Schuss ins lange Kreuzeck die Vorentscheidung herbeizuführen! Damit ist der Widerstand der Oberösterreicher weitgehend gebrochen, sie werden auch in der restlichen Zeit bis zum Abpfiff trotz ihrer numerischen Überlegenheit nicht mehr wirklich gefährlich.

Unterm Strich bleiben für den GAK drei wichtige, aber enorm hart erarbeitete, Punkte. Die kämpferische Leistung war ausgezeichnet, die spielerische Darbietung nicht überragend. Man of the Match: Lukas Stadler, der nach seinem wichtigen Ausgleich im Cup gegen die Vienna auch bei seinem zweiten Heimspiel in der UPC Arena trifft – und diesmal gleich doppelt. Coach Ante Simundza zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, es aber verabsäumt eine Vorentscheidung herbeizuführen. Hier kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen, der Tormann der Gäste hat in dieser Phase einfach sensationell gehalten und das Spiel so offen gehalten."

Nächste Woche wartet das schwierige Auswärtsspiel gegen den Titelmitfavoriten Austria Klagenfurt. Wir freuen uns schon auf die Begegnung – und die Mannschaft auf eure Unterstützung im Wörtherseestadion!

Auf die Roten!

Grazer AK – UVB Vöcklamarkt :0 (1:0), UPC Arena Graz Liebenau, 2.353 Zuschauer;

Torfolge:
1:0 Stadler (12.)
2:0 Stadler (79.)

Grazer AK:
Blatnik – Fink, Deutschmann, Kammerhofer, Sare – Durlacher, Hofer, Pranjic (70. Säumel), Stadler – Guerrib (85. Wohlmuth), Rauter (76. Radakovics);

UVB Vöcklamarkt:
Harrant M. – Schrattenecker, Laganda, Aichinger, Sammer M. – Gilhofer, Vitzthum, Harrant Ch. (Szilagyi), Lexl (75. Mayer)- Sammer St., Stanisavljevic (60. Feusthuber);

Gelbe Karten:
Fink bzw. Vitzthum, Sammer St., Laganda;

Gelb-Rote Karte:
Sare;